Stell dir vor, du könntest beim Kochen nicht nur leckeres Essen zaubern, sondern gleichzeitig auch deine Stromrechnung senken – ganz ohne großen Aufwand. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Tatsächlich reicht schon eine kleine Anpassung beim Braten, um ganz nebenbei Energie und Geld zu sparen.
Was viele falsch machen beim Braten
Die meisten stellen die Herdplatte beim Braten einfach auf volle Power. Klar, das Essen soll schließlich schnell gar sein. Doch oft geht dabei viel Wärme verloren – und damit auch Energie.
Ein weiterer häufiger Fehler: Die Pfanne wird viel zu lange vorgeheizt oder bleibt nach dem Kochen noch minutenlang auf der heißen Platte stehen. Das kostet unnötig Strom.
Die einfache Änderung mit großer Wirkung
Der Trick ist einfach: Nach dem Erhitzen der Pfanne die Temperatur sofort reduzieren. Sobald das Bratgut – zum Beispiel Fleisch oder Gemüse – in der Pfanne liegt, reicht mittlere Hitze völlig aus, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Volle Hitze ist nur zum Anbraten nötig.
So funktioniert’s Schritt für Schritt:
- Pfanne auf höchster Stufe aufheizen – aber nur für 1–2 Minuten.
- Speise hineingeben, z. B. ein Stück Fleisch oder Geschnetzeltes.
- Direkt danach die Platte auf mittlere Stufe zurückdrehen.
- Mit Deckel arbeiten, wenn möglich – so bleibt die Hitze in der Pfanne und beschleunigt den Garprozess.
Das spart nicht nur Energie, sondern auch Geld
Diese kleine Veränderung reduziert den Stromverbrauch beim Braten deutlich. Laut Schätzungen kannst du mit cleverer Temperatureinstellung und einem passenden Deckel beim Kochen bis zu 20–30 % Energie einsparen.
Rechnen wir das mal durch: Wenn du regelmäßig kochst, liegen die Einsparungen pro Jahr schnell im Bereich von 10–40 Euro – je nach Haushaltsgröße.
Warum mittlere Hitze oft besser ist
Neben dem Energieaspekt hat die reduzierte Brathitze noch andere Vorteile:
- Gleichmäßigeres Garen statt verbrannter Ränder und roher Mitte
- Weniger Rauchentwicklung, besonders beim Braten von Öl
- Schonender für Pfannenbeschichtungen, da diese bei extrem hoher Hitze schneller beschädigt werden
Extra-Tipp: Restwärme clever nutzen
Am Ende des Bratvorgangs kannst du die Herdplatte etwa 2–3 Minuten früher ausschalten und die Restwärme nutzen. Die Hitze reicht oft noch, um das Essen fertig zu garen – besonders bei Elektroplatten oder gusseisernen Pfannen, die Wärme gut speichern.
Fazit: Kleine Änderung, großer Effekt
Indem du beim Braten nach dem Anbraten die Temperatur senkst und die Restwärme nutzt, tust du nicht nur dem Klima etwas Gutes, sondern auch deinem Geldbeutel. Ohne Verzicht, ohne Spezialausrüstung – nur mit einem kleinen Handgriff, der zur Gewohnheit werden kann.
Probiere es beim nächsten Kochen direkt aus und beobachte, wie sich nicht nur dein Essen verbessert, sondern auch deine Stromrechnung sinkt.




